Um ein eigenes Grundstück in
SecondLife zu haben, sollte man sich vorher ein wenig Gedanken gemacht haben. Es ist nicht nur interessant, wie groß das Grundstück ist, sondern auch, wie viele Polygone (z.B. ein Haus, das aus vielen Polygonen besteht) dort enthalten sein können. Diese sind nämlich begrenzt und das aus gutem Grund: Baut man sich z.B. ein Haus auf seinem Grundstück, wird es nicht nur dann angezeigt, wenn man sich selbst dort befindet, sondern auch, wenn man selbst nicht online ist. Es existiert einfach immer. Das ist gerade das Spannende an dieser Sache, man ist Teil der virtuellen Realität, auch wenn das jetzt gegensätzlich klingt. Doch wer zeigt das Haus? Im Grid sind derzeit etwa 1000 (durchaus reelle) Server damit beschäftigt, die Daten in darstellbaren Formen zu übertragen. Alles was man baut, klaut dem Server als Rechenzeit, so einfach ist das und das ist auch der Grund, warum Grundstücke immer
monatliche Kosten verursachen (mindestens 6 Euro im Monat). Somit sind mehr Polygone also schlechter für die Server. Ein Grundstück hat abhängig von seiner Fläche eine gewisse Anzahl an zulässigen Polygonen. Will man also viel bauen, benötigt man ein großes Grundstück und das nicht zwingend wegen der vorhandenen Fläche, sondern der Möglichkeit, viele Polygone einsetzen zu können.
Will man erstmal ausprobieren, reicht allerdings die Suche in der Map nach "Sandbox", dort kann man spielen und bauen, allerdings leider nicht wirklich ungestört.
Grundstücksverkäufe macht, wie im echten Leben, nicht nur Lindenlabs, sondern auch Wiederverkäufer, die ich in der Linksektion zusammengetragen habe.
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