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  • Autor: All Eyez on me
  • Datum: 13.06.05 21:19 erstellt

  • Anleitung zum Einbau eines G60 Motors in einen
Scirocco Typ 53b

  • Inhalt: - Motor Daten
  • Baugruppen
  • Elektrik
  • Bremsanlage
  • Auspuffanlage
  • Zubehör
  • TÜV-Auflagen
  • Ladeluftkühler/Ladeluftführung
  • Stromlaufpläne

Technische Daten:

Leistung: 160 PS/118Kw bei Serie und 5600 U/min.

Beschleunigung: je nach Getriebeart und Getriebeübersetzung Bis zu 6,4 sek. Von 0-100 km/h

Drehmoment: 212Nm bei 4600 U/min.

V-Max: ca.215-250 km/h Je nach Bereifung und Getriebe

(Alle Angaben ohne Gewähr)

Baugruppen und benötigte Teile: Kompletter G60 Motor Kennbuchstabe PG mit allen Anbauteilen

Motor Steuergerät

Motorkabelbaum G60

Getriebe Kennbuchstabe FF/4T/ACD oder andere die ebenfalls passen Verwendung von G60 Getriebe mit Mehraufwand ebenfalls möglich Kupplung (entweder Original G60 bei Verwendung des G60 Getriebes) Oder für kleinere Getriebe entsprechend verstärkte Sportkupplung organisch Oder Sintermetall inkl. Verstärkter Druckplatte

Ladeluftkühler

Druckschläuche

Wasserkühler

Kraftstoffversorgung

Bremsanlage (Minimum Scirocco 16V oder besser G60)

Auspuffanlage

Ölkühler (nicht zwingend erforderlich)

Für den Umbau wird ein Motor mit dem Kennbuchstaben PG benötigt. Spenderfahrzeuge: Corrado G60,Golf G60 ,Golf Synchro G60, Passat G60,Passat Synchro G60,Rallye Golf G60

Spenderfahrzeuge haben den Vorteil,daß man sich nicht mehr viel an Teilen In mühsamer (und teuerer) Kleinarbeit zusammensuchen muß und ist daher Eher zu empfehlen. Der G60 Motor wird inkl. Aller Anbauteile und Nebenaggregate wie Einspritzanlage, G-Lader,G-Laderhalterungen,Wasserpumpe,Lichtmaschine,Zündung,Ansaugkrümmer Und aller Druckrohre benötigt. Die Motorhalterungen werden vom alten Motor übernommen. Zu diesem Zweck muß man die Motorhalterung vom G60 entfernen und die originale Motorhalterung (vor dem Wagen stehend links gesehen) vom alten Motor einfach mit Auf die Platte seitlich draufschrauben.Achtung Platte nicht abmachen,da sich dahinter ein Wasserkanal befindet! Durch das Draufschrauben verschafft man sich außerdem etwas Platz zum Rahmen hin. Die Zahnriemenabdeckung muß etwas ausgefeilt werden,damit sie nacher wieder opti- mal paßt. Der Ein- und Ausbau eines Motors,denke ich,braucht hier nicht beschrieben zu werden. Agaskrümmer des G60 Motors entfernen und den originalen des alten Motors anbringen. Besser ist natürlich gleich einen Fächerkrümmer zu montieren. Die vordere und hintere Motorhalterung sind kein Problem.einfach vom alten Motor umbauen.

Tipp: Empfehlenswert ist es vor dem Einbau den kompletten Motor sorgfältig zu reinigen und ihn komplett neu abzudichten.Gegebenenfalls auch gleich neu zu lagern.Bei neuer Lagerung muß er allerdings die ersten 1000 km wieder neu eingefahren werden ohne hohe Drehzahlen.

Motorsteuergerät:

Der ideale Platz für das Motorsteuergerät ist auf der Fahrerseite im Wasserkasten unter der Plastikabdeckung.Für die Kabedurchführung muß man entweder das Loch in der Spritzwand Vergrößern auf ca. 5,5-6 cm Durchmesser,oder was einfacher ist was ich gemacht habe, einfach vom alten Motorkabelbaum die Gummitülle seitlich aufschneiden,abnehmen und statt der original Tülle auf dem G60 Kabelbaum verwenden.Die kann man drüberlegen und dann wunderbar mit Isolierband wieder festmachen.

Motorkabelbaum:

Wenn das Motorsteuergerät auf der rechten Seite angebracht ist,kann man die Leitungen ohne Probleme verlegen und die Leitungslängen passen auch ohne weiteres. Wenn man das Steuergerät auf der linken Seite angebracht hat,wird es bei ein paar Leitungen Etwas knapp,diese können allerdings ohne Probleme ein Stück verlängert werden.Zu diesem Zweck sollte man sie am besten zusammenlöten und mit Schrumpfschlauch schützen,damit es Bezüglich Temperatur und Schmutz keine Probleme gibt.

Achtung: Leitungsquerschnitte und evtl. die Leitungsfarben beachten!

Kupplung:

Die Wahl der Kupplung hängt natürlich als erstes von der Wahl des Getriebes ab.Von den Originalkupplungen rate ich allerdings ab (außer der G60 Kupplung auf G60 Getriebe natürlich),da sie der Belastung nicht sehr lange standhalten würden.. Wenn man nicht das G60-Getriebe verwendet (erheblicher Mehraufwand,dazu später mehr) Ist es auf jeden Fall erforderlich eine Sportkupplung inkl. Einer verstärkten Druckplatte zu verbauen.Man kann entweder eine organische Kupplung verwenden oder eine Sintermetall-Kupplung. Das ist natürlich eine reine Kostenfrage. Ideal bezügl. Der Dauerbelastbarkeit ist natürllich das G60 Getriebe inkl. der originalen Kupplung,die man in diesem Fall verwenden kann. Diese Kupplung wird allerdings hydraulisch betätigt.Der Umbau ist natürlich möglich, aber aufwändig.Dafür gibt es natürlich ebenfalls mehrere Möglichkeiten,z.B. Pedalerie und Ausgleichsbehälter umbauen. Außer man baut das Getriebe auf mechanische Betätigung um,das gabe es Anfang 1990 z.B. beim Vw Passat.einfach entsprechenende Hebel besorgen und mit dem Getriebe kombinieren.

Getriebe:

Die Wahl des richtigen Getriebes ist ein schwieriges Thema,dafür gibt es keine Pauschal- Lösung.Beim Getriebe muß jeder für sich selbst entscheiden für welchen Zweck er das Fahrzeug nutzt bzw. ob man mehr Wert auf Beschleunigung oder Höchstgeschwindigkeit legt. Das hängt natürlich auch davon ab,ob der Motor original bleibt oder ob er noch etwas getunt Wird,was ja beim G60 Motor sehr kostengünstig und nicht sehr schwierig ist.Ebenfalls wichtig für die Getriebewahl ist,welche Reifen/Felgenkombination man fahren will.

Ideal für hohe Beschleunigung ist das GTI-Getriebe (z.B. ACD) Diese Getriebe ist recht kurz Übersetzt,eigentlich für den G60 Motor viel zu kurz.Wenn man aber hohen Wert auf Beschleunigung und Durchzug legt genau richtig. Selbst im 3. Gang gehen mit diesem Getriebe ohne Probleme die 14 Zoll Räder noch durch! Allerdings gibt es Einbußen in der Endgeschwindigkeit.

Für den Alltag ist das Golf Diesel Getriebe aus einen GTD gut geeignet.Es ist lang übersetzt und auch gut für lange Autobahnfahrten und hohe Endgeschwindigkeit zu gebrauchen. Dieses Getriebe hat den Kennbuchstaben FF.Die Übersetzung ist ok und der 5. Gang ist lang übersetzt,wobei diese Getriebe aber auch noch eine gute Beschleunigung bringt.

Andere Vw-Getriebe passen natürlich auch wie z.B. das 4T….es gibt noch weitere die passen, aber ich kenne leider nicht alle.

Bei Verwendung des FF-Getriebes ist allerdings darauf zu achten Achswellen mit 90mm Flansch zu verwenden.Die lange Achswelle kann man nach Umrüstung auf 100mm zwar auch verwenden,aber die kurze muß leider mit 90mm verwendet werden,da man sonst mit der Welle nicht am Getriebe vorbeikommt.Wie gesagt,die Flansche sind umbaubar!Ich fahre auf meinem G60 eine 100mm (lange Seite) und eine 90mm (kurze Seite).

Diese Getriebe sind problemlos einzubauen und passen auch einwandfrei. Nachteil: Bei extremer Belastung halten sie der Leistung des Motors nicht sehr lange stand. Vorteil: Niedriger Kostenpunkt,einfache Einbauweise durch ideale Paßgenauigkeit.Und leicht wiederbeschaffbar.Für flotte Fahrten sind sie jedoch schon geeignet.(Eigene Erfahrungen mit FF-Getriebe)

Ideal bezügl. Der Dauerbelastbarkeit ist natürlich das Getriebe vom G60. Diese Getriebe bedarf allerdings ein bißchen technischer Geschicklichkeit für den Einbau. Die Motorhalterung auf der Fahrerseite muß angepaßt werden,das geht nur über Eigenbau Und ist recht eng,aber es geht. Die Seilzugschaltung aus den Spenderfahrzeug muß übernommen werden.Das Getriebe aus Einem Spenderfahrzeug mit Synchroantrieb kann natürlich nicht übernommen werden. Beziehungweise der Aufwand der dazu betrieben werden müßte um alles anzupassen wäre viel zu groß.

Ladeluftkühler

Beim Ladeluftkühler gibt es natürlich jede Menge Möglichkeiten.

1. Also den LLK aus dem Corrado oder Passat kann man vergessen,der ist viel zu klein, es gibt keine guten Einbaumöglichkeiten und die Leistungsausbeute ist sehr gering, hätte man das Problem einer schlechten Ladeluftführung.Diesen LLK kann ich nicht empfehlen.

2. Besser ist natürlich der aus dem Golf mit Klimaanlage,der paßt. Der Nachteil: Er funktoniert zwar,ist relativ einfach einzubauen,aber er ist auch sehr klein Die Halter dafür müssen in Eigenbau erstellt werden. Der Vorteil: Sehr kostengünstig,da die originalen Druckschläuche verwendet werden können.

3. Der LLK aus dem Golf ohne Klimaanlage ist super. Damit dieser LLK allerdings paßt,muß entweder das Frontblech abgeändert bzw. unten aus- geschnitten werden oder der LLK gekürzt werden,da er etwas zu hoch ist.Beim Falle eines Auschnitts sollte man das Frontblech mit Blechstreifen neu verstärken um evtl. spätere Probleme mit dem TÜV zu vermeiden. Beim Einbau eines G60 ;otors im Golf 2 paßt er allerdings. Vorteil: Sehr groß ideale Leistungsausbeute. Nachteil: Paßt nicht optimal und ist sehr teuer (ca. 600€)

4. Der ideale Ladeluftkühler ist der aus einem Mercedes Benz Sprinter z.B. Modell 213 CDI oder ähnliches Modell,Hauptsache aus einem CDI.Der hat die ideale Größe,paßt genau,man muß nur 2 einfache Halterungen bauen die mit z.B. einem Flacheisen,ca. 20-30 mm und ca. 400 mm lang,erstellt werden können.Die Flacheisen müssen oben und unten abgewinkelt werden.Je 2 Löcher in die Halterungen und am Frontblech anbringen.Ein größerer und günstigerer LLK (außer dem baugleichen LLK aus dem IVECO,der auch etwas mehr Luft- durchsatz als der vom Sprinter hat) geht im Scirocco 1 / 2 Golf 1 / 2 nicht. Vorteil: Paßt ideal in in der Breite und Höhe,hat ideal hinter dem Frontblech aber vor dem Wasserkühler Platz (naja etwas Fummelei ist es schon ihn genau so passend unterzubekommen daß man noch akzeptabel an die Stoßstangenbefestigungsschrauben drankommt,für den Fall eines Ausbaus,aber machbar),verhältnismäßig günstiger LLK ca. 200€ bei Mercedes. Diesen LLK kann ich aus eigener Erfahrung empfehlen. Nachteil: Die Verbindungen der Druckschläuche müssen im Eigenbau erstellt werden. Dazu gibt es leider keine wirklich günstige Lösung.Eine gute aber relativ teure Hilfe sind da z.B. Druckschläuche der Firma SAMCO.Beziehen kann man diese beispielsweise über die Firma Milewski Fahrzeugtechnik in Berlin Internetadresse www.vwturbo.de. Dort gibt es auch einen kompletten Angebotskatalog zum Download im pdf.Format.Da sollte man eigentlich alles finden was benötigt wird. Bilder zu diesem LLK vom Sprinter folgen.

Druckschläuche

Welche Druckschläuche verwendet werden sollen ist natürlich vom Ladeluftkühler abhängig.

1. Die Verbindung ab dem G-Lader,wenn der Motor aus einem Corrado oder Passat stammt,kann verwendet werden,ist allerdings nicht die optimale Lösung.

2. Besser ist der kleine Bogen aus einem Golf.

3. Ideal ist der große 180° Guß-Bogen aus einem Rallye-Golf.Dieser Guß-Bogen ist allerdings sehr teuer,220€ + der Dichtung zum G-Lader die auch nochmal mit ca. 20€ zu Buche schlägt.

4. Oder als weitere Möglichkeit kann man auch den sogenannten RS-Auslaßkit verwenden wie ihn einige Hersteller wie SLS,Theibach,RPM Motorsport und viele andere vertreiben.Dann kann man ab diesem Auslaßkit mit Drckschläuchen arbeiten.

Der G-Lader Schalldämpfer kann übrigens meist aufgrund der veränderten Platzverhältnisse nicht verwendet werden…..aber wer will schon Schall dämpfen ;o)

Als Verbindung vom Gußkrümmer bis zum Großen Mercedes LLK kann der Druckschlauch aus dem Rallye-Golf verwendet werden.Dieser Schlauch paßt an beiden Seiten sehr gut.

Leider ist er auch sehr teuer,ca. 110€.Je nach Fahrzeug muß dann dieser Schlauch geteilt und anhand eines Rohres etwas verlängert werden.Am Ausgang des LLK wird es aufgrund der Batterie sehr eng.Entweder man verwendet hier einen Druckschlauch aus dem Mercedes oder kauft sich die passende Größe vom Zubehör,Samco oder einem anderen Tuner.Leider sind keine dieser Möglichkeiten besonders günstig.

Kleiner Tipp am Rande: Am Lader selbst hat sich bei mir ein selbstgeschweißtes V-Rohr und ein Verjüngungsdruckstutzen des Herstellers SAMCO mit den Maßen 75 mm auf 65 mm Verjüngung (Achtung Schätzangaben) gut bewährt um „die Kurve“ zu bekommen,da es am Lader recht eng wird.

Wasserkühler

Da gibt es natürlich ebenfalls mehrere Möglichkeiten und hängt natürlich vom Spenderfahrzeug ab.

Der kleine Wasserkühler aus einem Corrado oder Passat G60 paßt sehr gut.Man muß nur ein zusätzliches loch in dem Vorderbau bohren und das war es.

Dieser kleine Wasserkühler eignet sich sehr gut bzw. paßt optimal bei Verwendung eines großen LLK´s.

Kraftstoffversorgung

Die komplette Kraftstoffversorgung vom Scirocco (Golf GTI) kann weiterverwendet werden.

Elektrik

Die Elektrik kann natürlich komplett aus dem Spenderfahrzeug entnommen werden,ist allerdings nicht zwingend notwendig.

Wenn die Elektrik komplett übernommen wird,müssen allerdings einige Stecker angepaßt werden, z.B. Frontlichter,Blinker,Heckleuchten,komplettes Cockpit. Nicht benötigte Leitungen sollten entfernt werden,z.B. Klima usw.

Man kann natürlich auch den Kabelbaum vom Aufbaufahrzeug lassen,den Motorkabelbaum vom G60 verwenden und diese beiden Kabelstränge entsprechend miteinander verbinden.(Meiner Meinung nach die einfachere und schnellere Lösung)

Aus den Schaltplänen können die Verbindungen entnommen werden,oder Rücksprache mit einem Kfz-Elektriker gehalten werden. Rauszusuchen wären die 5 Leitungen zum Motorsteuergerät,die der 2 und 3poligen Gehäuse und ein Signal von der Benzinpumpe. Wenn man sich in den Stromlaufplan etwas eingelesen hat,ist es wirklich nicht so schwierig und Bedarf natürlich,so wie der ganze Umbau,technische Kentnisse und Vorrausetzungen.

Bremsanlage

Folgende Teile werden benötigt:

- komplette Bremsanlage aus einem Scirocco 2 16V oder Golf 2 16V,diese Bremsanlage paßt ohne Probleme und kann ohne weitere Anpassungsarbeiten bzw. geringfügige Änderungen (Leitungen,Verlegung usw.) montiert werden.

- Oder wahlweise aus einem G60 Golf oder Corrado,jedoch sind dafür einige Anpassungsarbeiten notwendig.Die Verwendung von Adaptern ist sehr hilfreich und erspart einiges an Arbeiten.Hersteller ist z.B. die Firma Salzmann in Feldkirchen oder SLS Tuning in Hofgeismar.Kostenpunkt für die Umarbeitung der Bremssattel halter liegt etwa bei 100€ inkl. Versand usw.Kann ich aus eigener Erfahrung ebenfalls sehr empfehlen. Es gibt aber sicher noch weitere die diese Adapter vertreiben und fertigen.

Man kann auch den Querlenker und das Radlagergehäuse des Golfs oder Corrado´s verwenden und diese Teile ggfs. anpassen (neues Loch im Querlenker).Ist aber meiner Meinung nach nicht sehr ratsam,da damit einiges an Arbeit verbunden ist und die Achsgeometrie damit verändert wird. Die einfachere Version ist natürlich die Bremsanlage aus einem 16V.Mit dieser Anlage können auch Felgen mit der Größe 14 Zoll ohne Probleme gefahren werden.

Die bessere Bremsanlage ist natürlich die aus einem G60.Allerdings können dann nicht Felgen kleiner als 15 Zoll gefahren werden.

Die Vorderachse

Bei der 16V Bremsanlage müssen nur die kompletten Bremssättel,Bremsbeläge,und Bremsscheibenj montiert werden.

Bei der G60 Bremsanlage benötigt man wie schon gesagt zusätzlich die Dreieckslenker,Radlager- gehäuse und alle dazugehörigen Kleinteile.

Die Hinterachse

- Bremsleitungen - Handbremsseile - Achsstummel - Bremsscheiben - Bremssättel - Innere Bremsscheibenabdeckung (Staubschutzblech) - Bremskraftregler

Den Hauptbremszylinder muß aus einem Scirocco 2 16V oder Golf 2 16V mit übernommen werden. Es ist der 22 mm Hauptbremszylinder und ist zwingend erforderlich,da sonst kein ausreichender Bremsdruck erreicht wird bzw. der Pedalweg viel zu lang wäre bis der Druckpunkt der Bremse erreicht wäre.

Auspuffanlage

Die Auspuffanlage aus einem G60,kann leider aufgrund von einem sehr großen Aufwand ,viel Anpassungsarbeiten und zu großen Schalldämpfern nicht verwendet werden.

Es kann die Originale Auspuffanlage z.B. vom GTI verwendet werden.Ist aber meist nicht optimal,da der Rohrdurchmesser zu gering ist und man bekommt erhebliche Probleme bezüglich des Katalysators. OPTION:Kann man einen VR6 Kat verbauen, dieser ist Oval und nicht so platzraubend wie der vom G60

Idealer ist die Auspuffanlage vom Scirocco 16V mit G-Kat.Hierfür sind nur geringe Anpassungsarbeiten notwendig.

Die Lambda-Sonde und der Katalysator sollte entweder vom Spenderfahrzeug,vom Scirocco, Golf 16V übernommen werden.Oder alternativ dazu kann man auch einen abgestimmten Universalkat bzw. Rennkat verwenden.Dies ist aber vorher mit dem TÜV abzusprechen um Eintragungsprobleme zu vermeiden und Abgaswerte optimal einhalten zu können.

Die G60 Katalysatorlösung ist zwar relativ einfach,aber der Katalysator vom G60 ist recht groß und es muß auch der Stabilisator umgeschweißt werden um eine Art Umleitung des Stabis um den Kat zu schaffen. Aufgrund seiner Größe kann es auch zu erheblichen Problemen mit der Bodenfreiheit lommen ab einer Felgengröße unter 15 Zoll.

Man kann natürlich auch eine Sportauspuffanlage mit oder ohne Fächerkrümmer verwenden.Dies jedoch sollte ebenfalls vorher mit der TÜV-Prüfstelle abgesprochen werden.

Ölkühler

Ein zusätzlicher Ölkühler ist ein sinnvolles Zubehör,allerdings nicht zwingend not- wendig. Wenn man allerdings seinen G60 etwas getunt hat bzw. es noch vorhat,ist natürlich ein zusätzlicher Ölkühler zu empfehlen um eventuelle Überhitzungen zu vermeiden.

Man kann entweder einen Ölkühler aus dem Zubehör verwenden z.B. Mocal,Racimex und viele andere Tuner bieten diese incl. Montagematerial an. Alternativ bzw. die kostengünstigste Variante ist,wenn man den Ölkühler z.B. vom Scirocco GTI oder Golf GTI verwendet.

Dieser Ölkühler ist mit ein paar kleinen Modifikationen verbaubar. Man muß den kompletten Ölkühler incl. Schläuche und Ölfilterhalterung vom GTI verwenden. Das heißt den Ölfilterhalter,Wasserkühlung und das Gewinderohr vom G60 abnehmen.Das Gewinderohr vom GTI,die Wasserkühlung vom G60 und die Ölfilterhalterung anbringen. Meistens sind dann die Schläuche zum Ölfilter zu kurz.Diese Schläuche erhält man aber in den passenden Längen in vielen Firmen die Hydraulikschläuche herstellen bzw. diese verpressen können.

TÜV-Auflagen

- VR Bereifung - G-Kat - Innenbelüftete Scheibenbremsen vorn (je größer desto besser) - Scheibenbremsen hinten - Bremskraftverstärker vom 16V mit 22mm Hauptbremszylinder - Querlenkerstrebe

Alle Umbaudetails sollten nach Möglichkeit mit der jeweiligen TÜV-Prüfstelle,die die Eintragung vornehmen soll abgesprochen werden!

Und nun wünsche ich viel Spaß beim Umbau und Glück bei der TÜV-Abnahme! ;o)

(Diese Anleitung basiert auf meinen eigenen Erfahrungen während meines Umbaus von meinem Scirocco 2 auf G60 Motor. Sie soll lediglich eine Hilfestellung für den Umbau darstellen. Ich lehne jede Gewährleistung und Ersatzansprüche die durch Folgeschäden enstehen ab!)

  • Erste Ergenzung und Verbesserungen und weitere Tips:

  • Autor: FF81?

Schaut im Großen und ganzen sehr stimmig aus! Hier und da kann man noch was ergänzen, aber das ist schon ok so wie es da steht.

2Sachen dienen aber evtl. noch der erleichterung:

1.Kann man einen VR6 Kat verbauen, dieser ist Oval und nicht so platzraubend wie der vom G60.

2.Kann man auch den Hauptbremszylinder vom Juhu Motor weiterhin verwenden.

Gute Anleitung, ich wünschte ich hätte damals so was gehabt! 5000€ ist realistisch wenn alles sicher, haltbar und legal sein soll!

P.S.Denkt bei so einem Umbau vor allem an euere Sicherheit! Ich hab schon G60 Roccos gesehen mit trommeln hinten!

  • Autor: All Eyez on me

Ja das sind wahre Worte von Frank....wenn ihr umbaut....baut nicht so um,daß es grade so reicht den TÜV zu bekommen...sonder baut so um,daß der TÜV-Prüfer richtig beeindruckt ist von der Technik und wie sie verbaut ist.Dann wird auch die Eintragung zum kleinsten Hindernis einen echten Power-Rocco zu haben.

Und wie immer! Nichts geht über richtig gute Bremsen! Je größer und stärker...desto besser!

Ansonsten....ja der HBZ von JH kann man auch weiterverwenden allerdings nur in Verbindung mit der kleinen 256er Bremse,aber die habe ich extzra außer Acht gelassen wegen meiner oben vertretenen Ansicht,daß bei großen Motorleistungen auch bestmögliche Bremsleistung nicht außer Acht gelassen werden sollten!

Und das mit dem VR6 Kat...habe ich selbst noch nicht versucht aber auch schon darüber nachgedacht!Will mir nicht jemand einen schenken zum testen?
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