Datenbanken mit Access als Oberfläche (GUI)
Datenbanken sind eine schöne Sache. Man kann Daten reinschreiben, wieder herauslesen und das ohne Berücksichtigung, ob andere User gerade auch etwas ändern (wie es bei Textdateien der Fall wäre). Nun mag nicht jeder z.B. SQL-Befehle selbst eingeben und das ist auch verständlich. Dafür gibt es viel bequemere Arten der Datenverwaltung. Eine davon ist Access von Microsoft. Neben Datenbanken, die lokal auf dem Computer gespeichert werden, besteht über eine ODBC-Schnittstelle auch die Möglichkeit, auf
MySQL-Datenbanken zuzugreifen (die wiederum z.B. auf einem Linux-Server lagern) und das macht die ganze Sache auch für größere Projekte recht interessant.
Anleitung
- Unter Extras/Start kann man angeben, welches Formular am Anfang erscheinen soll. Damit sieht man nicht erst die Acess-Maske.
...to be continued
Zugriff auf MySQL-Datenbanken mit ODBC
Auf
http://www.mysql.de/products/myodbc/ existiert eine Anleitung, wie man den notwendigen ODBC-Treiber einrichtet.
Kurzanleitung:
- Download des MyODBC-Treibers für Windows von http://www.mysql.com
- Nach dem Installieren (keine Angaben notwendig), unter Systemsteuerung / Verwaltung auf Datenquellen (ODBC) klicken.
- Als System-DSN den MySQL-Treiber hinzufügen.
- Data Source Name ist die Bezeichnung als Datenbank für Access (frei wählbar).
- Die anderen Parameter sind für die MySQL-DB und werden ggfs. vom Provider geliefert (Datenbankname, Tabellenname, User etc.).
- Abschliessend ein Test Data Source machen und es sollte klappen.
Lost Connection to MySQL Server during query
Wenn diese Fehlermeldung erscheint, kann der ODBC-Treiber nicht richtig mit dem
MySQL-Server kommunizieren. Vielleicht hat er keine Leserechte auf die Tabelle oder in der my.cnf vom
MySQL-Server ist das skip-networking nicht auskommentiert. Ist dieses eingeschaltet (also kein # davor), dann darf nur vom Linuxsystem selbst auf die Datenbank zugegriffen werden, nicht aber übers Netzwerk.
Weiter geht's...
Nun kann die Tabelle von Access über den DSN-Namen angesprochen werden:
- In Access folgendes auswählen: Datei / Externe Daten / Tabellen verknüpfen
- Hier nun den Dateityp ODBC anwählen (links unten)
- Im Reiter (ganz oben) auf Computerdatenquelle klicken
- Nun sollte (wahrscheinlich ganz unten) die (MySQL-)Datenbank zu finden sein, die genutzt werden soll.
Komfortfunktionen
Wenn nun alles prima funktioniert, kommen schnell Ideen, was denn nun verbessert werden könnte. Einige sind hier aufgeführt.
Autostart des Formulars
In Extras / Start kann man ein Formular angeben, das automatisch geöffnet werden soll. Somit kann man die *.mdb direkt öffnen.
Und wie komme ich wieder dran?
Um beim Start doch wieder an die Leisten zu gelangen (z.B. für Wartungszwecke) hält man einfach die Shift-Taste (Grossschreibtaste) beim Start gedrückt.
Zugriff auf sehr große MySQL-Tabellen via ODBC
Eine prinzipbedingte Eigenart vom ODBC-Treiber bzw. von Access ist es, die Tabelle ersteinmal komplett einzulesen, anstatt per Select-Befehl einzelene Felder auszulesen, was sich bei grossen Tabellen schmerzlich in der Wartezeit bemerkbar macht.
Hierzu gibt es in Access einen Menüpunkt SQL Pass-Through-Abfrage, der in der Hilfe von Access recht ausführlich beschrieben ist.
Links zu Problemen mit großen (
MySQL-)Datenbanken unter Access:
Links: